Der Königsweg zur effektiven Team- und Gruppenarbeit
Kooperatives Lernen ist ein komplexes Konzept der Unterrichts- und Schulentwicklung
Kooperatives Lernen (KL) ist mehr als eine Methodentechnologie, es ist ein (möglicher) Weg zu gutem Unterricht. Vor allem ist es kein pädagogisches Allheilmittel.
Es gibt nicht allzu viele Möglichkeiten, den Realitätsgehalt der hier versammelten Vorschläge zu überprüfen. Zu den drei besten zählt, es auszuprobieren, es auszuprobieren, es auszuprobieren...
Thomas Kremers:
"Seit einigen Jahren setzt das in Kanada und den USA entwickelte Konzept neue Akzente für die Unterrichts- und die Schulentwicklung.
Angeregt durch Fortbildungen zum Kooperativen Lernen entwickeln LehrerInnen Kompetenzen zur Durchführung einer effektiven Gruppenarbeit und SchülerInnen verbinden integrativ fachliches Lernen mit dem Erwerb sozialer, kommunikativer und methodischer Kompetenzen.
Kooperatives Lernen bedeutet, dass sich SchülerInnen gegenseitig bei der Arbeit unterstützen und gemeinsam zu Ergebnissen gelangen. Dies geschieht in Partner- oder Gruppenarbeit. In gut strukturierten Lerngruppen wird unter Zuhilfenahme von zahlreichen Methoden ein hohes Aktivierungsniveau der Lernenden erreicht mit nachhaltigen Erfolgen im kognitiven Bereich.
Problemlöse- und Sozialkompetenz werden gleichermaßen aufgebaut und führen häufig zu einem positiveren Selbstbild der Lernenden. Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Arbeit in Gruppen ist das Schaffen eines förderlichen sozialen Klimas mit positiven Abhängigkeiten unter den Gruppenmitgliedern. Damit ist das Kooperativen Lernen eine schüleraktivierende Didaktik."