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Warum die in der Welt am besten abschneidenden Schulsysteme an der Spitze stehen.
September 2007, McKinsey & Company

 

“Wir fanden heraus, dass sehr gut abschneidende Schulsysteme trotz auffallender Unterschiede in Konstruktion und Kontext dauerhaft einen starken Akzent auf die Verbesserung des Unterrichts setzten wegen dessen direkten Einflusses auf Schülerleistungen. Um Unterricht zu verbessern, machen diese gut abschneidenden Schulsysteme dreierlei gut:”
 
  1. Sie bekommen die richtigen Leute als Lehrer (Die Qualität eines Bildungssystems kann die Qualität seiner Lehrer nicht übertreffen).
  2. Sie bilden diese Leute zu effektiven Lehrern aus (die einzige Art, Resultate zu verbessern, ist die Verbesserung der Ausbildung).
  3. Sie installierten Systeme und planten Hilfe um sicherzustellen, dass jedes Kind von diesem exzellenten Unterricht profitieren kann (die einzige Art für das System am besten abzuschneiden ist, das Niveau jedes Schülers / jeder Schülerin zu heben).

 

 

Auszüge aus der Verwaltungsvorschrift "Die Arbeit in der schulartunabhängigen Orientierunsgstufe" vom 10. August 2009 (Ministerium für Wissenschaft und Kultur MV)

2.2.2 Lernangebote und Lernanforderungen im Rahmen der pädagogischen Förderung differenziert zu gestalten, um den unterschiedlichen Begabungen, Lernvoraussetzungen und dem unterschiedlichen Lernverhalten der Schüler gerecht zu werden

3.4 Insgesamt ist der Lernprozess so zu gestalten, dass die verschiedenen Lernausgangslagen, das unterschiedliche Lernverhalten und die Lernsituation der Schüler beachtet werden. Differenzierte Lehr- und Lernverfahren sind so zu wählen, dass von jedem Schüler Anstrengungsbereitschaft und Leistung gefordert und die individuell unterschiedlichen Fähigkeiten, Interessen und Begabungen gefördert werden. Dabei sind folgende Prinzipien zu beachten:

Werteorientierung

  • Emotionalität
  • Anschaulichkeit und Veranschaulichung
  • Entdeckendes Lernen
  • Selbsttätigkeit
  • Vorbereitung auf wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen
  • Regionalität und Heimatbezug

3.5 Auf Grund der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit muss jedem einzelnen Schüler eine positive Selbsterfahrung ermöglicht werden. Ebenso soll die Fähigkeit entwickelt werden, mit negativen Erfahrungen umzugehen. Daraus ergibt sich für die unterrichtenden Lehrkräfte die Notwendigkeit, offene Unterrichtsformen anzuwenden und eine vielfältige methodische Gestaltung des Lern und Erziehungsprozesses unter Beachtung der Vorleistungen der Grundschule zu sichern.

4.3 Für das gemeinsame Lernen in den heterogenen Schülergruppen ist die innere Differenzierung ein besonderer Schwerpunkt. Diese muss so ausgestaltet werden, dass sie über unterschiedliche Aufgabenstellungen hinaus, vom jeweiligen Bedürfnis des Schülers ausgehend, verschiedene Lern- und Lehrmethoden anwendet und flexible Zeitvorgaben anbietet.

5.5 Im Rahmen der Entwicklung der Selbstkompetenz soll in allen Fächern in zunehmendem Maße die Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler gefördert werden.